SCHUTZIMPFUNGEN


Jede/r Krankenversicherte hat ein Recht auf die von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlenen Schutzimpfungen als Kassenleistung.

 

Die Empfehlungen werden regelmäßig aktualisiert und berücksichtigen das Lebensalter sowie gesundheitliche oder berufliche Gefährdungen.

 

In Deutschland besteht ein IMPFRECHT, aber keine generelle IMPFPFLICHT (Ausnahme: Masernschutzimpfung, s.u.).

 

Zu unseren Aufgaben gehört auch die Impfberatung. Fragen Sie uns.

Machen Sie von Ihrem Recht Gebrauch!


Informationen über die Corona-Schutzimpfung finden Sie unter der Rubrik "Corona" und "Corona-Impfung".


Impfung gegen die Gürtelrose (Herpes zoster)

Der Impfstoff (Shingrix) für die Schutzimpfung gegen die Gürtelrose ist nicht immer verlässlich lieferbar und daher nicht immer vorrätig.

Rufen Sie uns an, um sicherzustellen, daß wir Impfstoff für Sie haben. Sie erhalten dann einen Impftermin.


Impfung gegen die Lungenentzündung (Pneumokokkenimpfung)

Pneumokokkenimpfstoffe werden stark nachgefragt. Wir haben daher leider nicht immer ausreichend Pneumokokkenimpfstoff vorrätig.

Rufen Sie uns an, um sicherzustellen, daß wir Impfstoff für Sie haben. Sie erhalten dann einen Impftermin.


Grippeschutzimpfung (Influenzaimpfung)

Bitte kommen Sie nicht ohne Anmeldung zu einer Grippeimpfung. Rufen Sie uns an, um sicherzustellen, daß wir Impfstoff für Sie haben. Sie erhalten dann einen Impftermin.


MASERN-IMPFPFLICHT

Für Menschen in Gemeinschafts- und Gesundheitseinrichtungen gilt seit dem 1. März 2020 eine Impfpflicht gegen Masern.

 

 

Das Gesetz sieht vor,

  • dass Eltern vor Aufnahme ihres Kindes in eine Kita oder Schule belegen müssen, dass das Kind gegen Masern geimpft oder bereits immun ist.
  • dass Beschäftigte von Schulen und Kitas den Impfschutz nachweisen müssen.
  • dass Beschäftigte medizinischer Einrichtungen wie Arztpraxen, ambulante Pflegedienste oder Krankenhäuser ab März 2020 geimpft sein müssen oder ihre Immunität beweisen müssen.
  • dass Tagesmütter sowie Bewohner und Mitarbeitende in Asylbewerber- und Flüchtlingsunterkünften einen Impfschutz nachweisen müssen.

 

Ohne ausreichenden Masernschutz dürfen Kinder nicht in Kitas aufgenommen werden und Personal nicht in Gemeinschafts- und Gesundheitseinrichtungen arbeiten.

 

Für Kinder, die bereits vor dem 1. März 2020 eine Kita oder Schule besuchen, sowie für Beschäftigte in entsprechenden Einrichtungen gilt eine Nachweisfrist bis zum 31. Dezember 2021.

 

 

Ausgenommen von dem Gesetz sind unter anderem Kinder, die jünger als ein Jahr sind, alle, die vor dem 01.01.1971 geboren sind und Menschen, die eine Unverträglichkeit gegen den Impfstoff nachweisen können.

 

Die aktuelle Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) finden Sie hier.

Informationen des Bundesgesundheitsministeriums finden Sie hier.